Unsere Reise nach Mjölby
Dieser Blog wird präsentiert von unseren Reisepartnern Giannini Swiss Drums und Hesscar.
Musik, Freundschaft und viele unvergessliche Momente: Unsere Reise führte uns quer durch den Norden bis nach Mjölby, wo uns ein besonderes Jubiläumsfest erwartete. Zwischen Konzerten, gemeinsamen Erlebnissen und langen Nächten entstand eine Reise, die weit über die Musik hinausging.
Vom 2. bis 11.August 2026 waren das Blasorchester, das Percussion Ensemble und die BigBand unterwegs in den Norden. Das Mjölby Ungdomsmusikkår aus Schweden lud uns zu ihrem 70-jährigen Jubiläum ein. Es verbindet schon eine langjährige Freundschaft, welche damals am Welt Jugendmusik Festival Zürich im Jahr 2012 begonnen hat. Die SJMUZ war 2014 bereits einmal zu Besuch in Mjölby. Nun zog es uns wieder, diesmal zu einem besonders schönen Anlass, dorthin.
Kopenhagen
Nach einem kurzen Aufenthalt in Lüneburg fuhren wir weiter in den Norden. Mit der Fähre gelang uns die Überfahrt auf das dänische Festland. Unser Ziel war die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Dort angekommen, erkundeten wir sogleich auf eigene Faust diese Hafenstadt, die durch imposante Brücken verbunden war. Ebenso hatten auch die umgebende Altstadt und die Schlösser viel zu bieten. Natürlich durfte ein Besuch beim berühmten Nyhavn oder Turm der Vorfrelserskirke nicht fehlen. Am Abend trafen sich alle zusammen auf dem Streetfood Markt Reffen, welches uns kulinarisch aus aller Welt eindeckte und somit den Tag Revue passieren liess.
Campinglatz Vadstena und Elchsafari
Mit der Überfahrt auf der Öresundbrücke, die uns von Dänemark nach Schweden führte, gelangten wir auf den Campingplatz am Vätternsee (übrigens der zweitgrösste See Schwedens und ist somit mit seiner stolzen Grösse 22-mal grösser als der Zürichsee).
Ein besonderes Highlight war der Ausflug zum Elchpark am Folgetag. Alle beobachteten aus der Ferne in Wagons die im Wald lebenden Elche, welche hin und wieder interessiert zu den Zuschauern blickten. Genauso durfte ein Besuch im Souvenirshop des Elchparks nicht fehlen und lud zum Verweilen ein. Der Tag wurde mit einem Konzert auf dem Campingplatz abgerundet.
70-jähriges Jubiläum in Mjölby
Begonnen hat das Festival mit der Eröffnung im Gaettisparken, bei dem unser Percussion Ensemble und unsere BigBand ihren Auftritt hatten. Das Publikum war gross, darunter gehörte auch das Blasorchester dazu, welches freudig mitjubelte.
Am Abend gab es dann eine kleine Fete mit anderen Jugendmusikant:innen. So konnten wir erste Eindrücke von Mjölby und den anderen Musikvereinen sammeln und uns mit ihnen austauschen. Übernachtet haben wir anschliessend in einer Turnhalle, die wir in etwa 20 Minuten zu Fuss erreichen konnten.
Am nächsten Tag fand der Grossteil des Festivals statt. Vom Morgen bis zum Abend gab es durchgehend Konzerte auf zwei benachbarten Bühnen. Zwischen den Konzerten sind dann je diverse Jugendmusiken spielend zum Festplatz marschiert. Für uns alle war es spannend, die ganzen bunten Uniformen diverser Musiken zu sehen, so zum Beispiel eine estnische Show Brassband, eine schwäbische Blaskapelle, sowie diverse schwedische Vereine.
Das Blasorchester der SJMUZ marschierte (nicht zum letzten Mal an diesem Tag) mit und gab zuvor auch ein relativ energisch schönes Konzert auf der Bühne. Dank der Aushilfen der BigBand konnte das Orchester einen vollen Sound entwickeln.
Zum Schluss des Festes gab es noch einmal viel Pomp: Die jeweiligen Musiken versammelten sich etwas abseits des Geländes und marschierten zunächst kurz die historische Strasse hinunter und anschliessend einmal um den Park, um sich nach und nach spielend auf dem Rasen zu versammeln. So fanden sich schnell rund 200 Musiker:innen auf dem Rasen ein, um drei ziemlich geladene «Massed Band»-Stücke zu spielen.
Es wurden dabei die Nationalhymnen gespielt und anschliessend den korrespondierenden teilnehmenden Vereinen Geschenke überreicht. Dabei hatte die SJMUZ die Gelegenheit, Mjölby als Geschenk ein handgefertigtes Snaredrum von Giannini Swiss Drums im Schwedenlook zu überreichen.
Am Abend gab es eine Feier im «MZ der Schweden». Kleine Bands spielten auf der Bühne jeweils bekannte Lieder auf Blasinstrumenten, sodass dieses schöne Blasmusikfestival mit wunderbarer Musik ausklang. Dabei machten viele von uns neue Bekanntschaften. Die anderen Vereine wiederum machten auch noch Bekanntschaft mit unserem berüchtigten Anstossen …
Doch schon um vier Uhr morgens am nächsten Tag, nach einem kurzen Schlaf, falls man geschlafen hatte, ging es weiter.
Lübeck, letzter Aufenthalt
Gegen sieben Uhr abends kamen wir in Lübeck an. Am ersten Abend erkundeten nicht alle die Stadt – fast alle der diversen Formationen gingen gemeinsam in eine Bar, um gemeinsam noch die letzte Nacht ausserhalb des Cars zu feiern. Am Folgetag gingen wir alle in brüchigen Gruppen spazieren, und so war es nicht wunderlich, andere SJMUZler:innen in Cafés oder auf der Hauptstrasse zu treffen.
Am nächsten Morgen in Zürich war dank der kräftigen Hilfe aller Beteiligten dann alles schnell versorgt, und man verabschiedete sich von einander, traurig darüber, dass es schon zu Ende ist.
Am Schluss geht ein grosses Dankeschön an unser Reise OK, für das Organisieren und Ermöglichen dieser wunderbaren Reise, die uns noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
Dieser Blog wurde präsentiert von unseren Reisepartnern Giannini Swiss Drums und Hesscar.